Leitsatz


Gemeinschaft soll aus dem gemeinsamen miteinder arbeiten, lernen und wohnen entstehen.

 
Das wollen wir gemeinsam erlangen durch:     
 
Ein gutes, sicheres Zuhause, in dem alle ihren Bedarf an Hilfe und Pflege bekommen.
 Eine Atmosphäre, wo alle ihren kulturellen und sozialen Verstand reflektieren und weiter entwickeln können.
 Ein Arbeits– und Kulturangebot, in dem jedeR seinen/ihren speziellen Platz findet und unsere Abhängigkeit voneinander aufzeigt.
 Jøssåsen arbeitet auf Basis der sozialen, kulturellen und ökonomischen Ideen der Camphill Bewegung, gegründet durch Dr. Karl König.
 
 
Camphill Dorfgemeinschaft Jøssåsens Vision:
 
Jøssåsen ist eine Lebens- und Arbeitsgemeinschaft mit Menschen mit mehrfach Behinderungen die zu jeder Zeit die Weiterentwicklung des Einzelnen und der Gemeinschaft fördert.
Wir arbeiten miteinander auf anthroposophischer Lebensanschauung und sozialen, kulturellen und ökonomischen Ideen der Camphill Bewegung.
 
Kulturleben:
 
Wir wünschen uns ein reiches Kulturleben dass uns die Möglichkeit gibt Weihnachten, Ostern, Pfingsten, Johanni und Michaeli gemeinsam zu feiern. Gemeinschaft steht hier an erster Stelle. Einander zu begegnen und Zugehörigkeit zu erleben fördert den Gemeinschaftsimpils und stärkt unseren Alltag.
Schauspielaufführungen, Musikabende, Christliche Festtage und Konzerte gehören zu unseren Kulturangeboten.
 
Sozialleben – Soziales Miteinander:
 
Gemeinschaft, Gleichheit und Fürsorge stehen zentral in unserem Dorf. Wir wünschen uns Treffpunkte wo Sicherheit, Wohlgefühl und Respekt erfahren werden können.  
Es muss für jedeN klar in der Gemeinschaft sein, was von ihm/ihr erwartet wird, das erschafft Vertrauen und Verständnis. Welche Erwartungen wir voneinander haben, klären wir in unseren wöchentlichen Dorftreffen, Dorfrats-, Hausverantwortlichen- und Leitungstreffen.
 
Arbeitsleben:
 
Durch das Arbeiten in unseren Werkstätten, dem Hof, der Gärtnerei und unseren Haushalten wollen wir das Verständnis für Brüderlichkeit in uns stärken. Alle Tätigketen sollen nicht therapeutischen Maßnahmen dienen, sondern gerade entgegengesetzte Meinung haben. Bei jeder Arbeit sehen wir auf die individuellen Möglichkeiten des Einzelnen, gestalten so die Arbeitsvorgänge. Der Einzelne und hohe Qualitätsansprüche stehen vor Quantität und Produktivität. Hier stärkt auch die gemeinsame Arbeit wiederum das Gemeinschaftsgefühl.
header_blue